top of page

AI-Kundensupport für KMUs: E-Mail-Antworten automatisieren – und damit 15+ Stunden pro Woche sparen

  • Autorenbild: Einblick Digital
    Einblick Digital
  • 1. Nov. 2025
  • 2 Min. Lesezeit
AI-gestützter E-Mail-Support in 4 Wochen — ohne das bestehende System zu verändern.

Viele KMUs kämpfen mit einem Problem, das jeder Unternehmer kennt:

Das Postfach ist voll, Kunden warten auf Antworten, und das Team verbringt Stunden damit, ähnliche Fragen immer wieder manuell zu beantworten.


Genau das war die Ausgangssituation bei einem unserer Kunden — einem regionalen Dienstleistungsunternehmen mit rund 20 Mitarbeitenden und täglich 60–80 E-Mails. Die Anfragen waren gemischt: Termine, Preisanfragen, Supportfälle, Rechnungsfragen.


Der Anspruch: persönlicher Service behalten, aber nicht im Postfach hängenbleiben.


Unsere Aufgabe:

✅ E-Mail-Bearbeitung teilautomatisieren

✅ Antwortzeiten deutlich reduzieren

✅ Support-Team entlasten


Ergebnis: AI-gestützter E-Mail-Support in 4 Wochen — ohne das bestehende System zu verändern.


Warum gerade dieser Use Case relevant ist

Viele kleine und mittelständische Unternehmen haben keinen dedizierten Support.

Antworten entstehen „zwischen Tür und Angel“. Und genau da passieren:


  • Verzögerungen

  • Fehler

  • verpasste Leads

  • Stress in Spitzenzeiten


Support zu automatisieren bedeutet hier nicht „Chatbot statt Mensch“.

Sondern: Routineaufgaben wegnehmen, damit Zeit für echten Kundenkontakt bleibt.


Unser Vorgehen – Schritt für Schritt

1) Analyse der Support-Muster


Wir haben zunächst 200+ eingegangene E-Mails analysiert und typische Kategorien definiert:


  • Termin- und Rückrufbitten

  • Preis- und Leistungsanfragen

  • technische Probleme

  • Rechnungs- und Vertragsdokumente

  • allgemeine Infos



Dazu haben wir interne Dokumente, FAQs und Website-Texte verarbeitet, um das Produkt- und Servicewissen der Firma zu erfassen.



2) Aufbau einer Wissensbasis

Damit die KI wie ein geschulter Mitarbeiter antworten kann, haben wir:


  • Antwortbausteine strukturiert

  • Zuständigkeiten und Eskalationspfade festgelegt

  • Tonalität definiert (freundlich, lösungsorientiert, verbindlich)

  • interne Informationen in ein AI-Wissensdokument überführt



Die KI erhielt Zugriff auf:

  • FAQs

  • Leistungsbeschreibungen

  • Preisrahmen

  • Öffnungszeiten & Kontaktwege



Ziel: Wiederkehrende Fragen vollständig selbst beantworten können.

3) KI-Unterstützung im E-Mail-Postfach

Wir haben den Posteingang so erweitert, dass die KI:


  • E-Mails liest und versteht

  • automatisch kategorisiert

  • Prioritäten vergibt

  • Antwortvorschläge generiert

  • Follow-ups anstößt, wenn keine Antwort kommt

  • Aufgaben an Teammitglieder weiterleitet



Wichtig:

In der Testphase hat das Team jede KI-Antwort geprüft.

Nach zwei Wochen gingen Routineanfragen automatisch raus.




Umsetzung ohne Entwicklerteam

Wir haben eingesetzt:


  • KI-Modell (LLM-gestützte Antwortgenerierung)

  • Automationsplattform (z. B. Make)

  • Mail-Parser / Postfach-Integration

  • Dokument-Wissensbank

  • Tonalitäts-Prompting



Ergebnisse nach 30 Tagen

KPI

Vorher

Nachher

Durchschnittliche Antwortzeit

24–48h

unter 2h

Manuelle Antworten

100%

~35%

Bearbeitungszeit

ca. 15h/Woche

ca. 4h/Woche

Follow-ups

unregelmäßig

automatisiert


Spürbare Veränderungen:


  • Team entlastet

  • schnellere Reaktionszeiten

  • strukturierter Posteingang

  • höhere Kundenzufriedenheit



Zitat des Kunden:

„Es fühlt sich an, als hätten wir einen zusätzlichen Mitarbeiter — nur ohne Büroplatz.“


Fazit

AI-gestützter E-Mail-Support ist keine Zukunftsvision.

Er funktioniert — besonders in KMUs, die keinen großen Service-Apparat haben.

Kommentare


bottom of page